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Aktien für Kinder: Das sollten Eltern beachten

 

Aktien sind die Anlageklasse mit der langfristig höchsten Rendite. Doch sind Aktien auch die ideale Anlageform, wenn es um die Absicherung Ihrer Kinder geht?

 

Aktien sind bei der Rendite nicht zu schlagen

Keine Anlageform kann hinsichtlich der langfristigen Rendite mit Aktien mithalten. Ein Aktiendepot kann deswegen auch bei der Absicherung und Geldanlage für Ihre Kinder eine große Rolle spielen. Doch einige Spielregeln sollten Sie auf jeden Fall beachten, wenn Sie Geld für Ihre Kinder in Form von Aktien anlegen.

 

Aktienkurse schwanken stark - nach oben und unten

 

Aktien sind keine Geldanlage für Menschen mit schwachen Nerven. Wertschwankungen lassen sich in einem Aktiendepot nicht vermeiden. Deswegen sollten Sie weder bei starken Kurssteigerungen euphorisch werden, noch bei starken Kursverlusten die Nerven verlieren. Wenn Sie Geld für Ihre Kinder in Form von Aktien anlegen, dürfen Sie aufgrund der starken Schwankungen der Kurse kein festes Terminziel zum Verkauf vor Augen haben. Schließlich kann Ihnen niemand versprechen, dass der Wert Ihres Depots am 18. Geburtstag Ihres Kindes nicht im Keller ist.

 

DaxSetzen Sie im Depot Ihrer Kinder auf Standardwerte

 

Grundsätzlich sollten Sie bei einem Aktieninvestment für Ihre Kinder auf solide Standardwerte setzen. Auch wenn die Kurse dieser Aktien normalerweise nicht durch die Decke gehen, wie es bei einigen kleinen exotischen Nebenwerte der Fall ist, ist bei DAX-Werten das Risiko massiver Verluste doch deutlich geringer. Investments in Startups und ost-asiatische Werte sind etwas für Zocker, nicht aber für verantwortungsbewusste Eltern.

 


Aktienfonds streuen das Risiko und reduzieren die Wertschwankungen

 

Wenn Sie die Schwankungen im Depot Ihres Kindes reduzieren wollen und trotzdem in Aktien investieren möchten, dann kann der Kauf von Aktienfonds eine sinnvolle Alternative sein. Fonds schwanken in der Regel weniger stark als Aktien. Doch bei Fonds werden Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren fällig, die die Rendite reduzieren können. Und kein Fondsmanager wird Ihnen garantieren, eine höhere Rendite zu erzielen, als das bei einem direkten Investment in Aktien der Fall ist.

 

Diversifizieren die Geldanlage für Ihre Kinder

 

Auch wenn Aktien ein Bestandteil der Geldanlage für Ihre Kinder sein sollten, sollten Sie dennoch auf gar keinen Fall alles auf eine Karte setzen. Schließlich kann niemand absehen, wann Ihr Kind das Geld benötigt. Neben der Rendite sollten Sie deswegen auf jeden Fall auch die Liquidität der Geldanlage im Auge haben. Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind jederzeit an Geld kommt, wenn dieses (z.B. für eine Weltreise nach der Schule) benötigt wird. Tagesgeld und andere flexible oder planbare Anlageformen sollten deswegen auf jeden Fall ebenso Bestandteil der Geldanlage sein.

 

 

 

Bildquellennachweis: Peter Kirchhoff / pixelio.de